Kapitel 119 - Screensaver
Als Talon und Howl das Nebengebäude des WNN-Komplexes erreichten, wehte der Wind kühl durch die Häuserschluchten. Das Gebäude wirkte verlassen. Einige Fenster waren dunkel, in anderen sah man nur das blasse Flimmern alter Bürobildschirme, die über Nacht laufen gelassen worden waren. Die Seitentür gab nach, als Talon sie vorsichtig öffnete. Dahinter lag ein schmales Treppenhaus, dessen Betonwände von alten Farbschichten überzogen waren. Eine einzelne Deckenlampe summte leise und warf flackerndes Licht auf die Stufen.
Talon bewegte sich ruhig und kontrolliert, ohne unnötige Geräusche zu machen. Howl folgte ihr dicht hinterher.
In diesem Moment klickte der Funkkanal in ihrem Ohr.
„T?“, meldete sich Tavins Stimme.
Talon legte zwei Finger an die Seite ihres Helms. „Ich höre dich.“
„Ich habe Kontakt zu jemandem im Gebäude“, erklärte Tavin. „Ein Hausmeister. Er hat sich früher mal Screensaver genannt.“ Howl, der das Gespräch mithörte, hob eine Augenbraue.
„Früher war er kurz bei einem Sicherheitsdienst“, fuhr Tavin fort. „Und anscheinend hatte er mal eine sehr kurze Phase als Vigilant. Nichts Offizielles. Er ist nachts ein paar Mal durch die Straßen gezogen und hat versucht, nach dem Rechten zu sehen. Seine Karriere als Screensaver war ziemlich schnell wieder vorbei.“
Talon ließ den Blick weiter über die dunklen Fenster des WNN-Turms gleiten. „Ein Irregular. Und jetzt?“
„Jetzt hat er Glück gehabt“, antwortete Tavin. „Er ist im Obergeschoss des Gebäudes und hat gesehen, wie Hardlines Leute eine Etage unter ihm durch die Flure gegangen sind. Er hat sich rechtzeitig zurückgezogen.“
Während Tavin sprach, erlosch im Turm erneut eine Reihe von Lichtern. Die Dunkelheit fraß sich weiter durch das Gebäude.
„Was kann er sehen?“, fragte Talon ruhig.
„Nicht viel“, gab Tavin zu. „Er hört Schritte im Flur und Stimmen. Mehrere bewaffnete Leute. Und er meint, sie treiben die Mitarbeiter zusammen. Die Nachtschicht von WNN wird wahrscheinlich irgendwo im Gebäude festgesetzt.“
Talon beobachtete das Gebäude weiter. Von außen war kaum Bewegung zu erkennen, doch die Dunkelheit breitete sich weiter aus. Hardlines Leute arbeiteten offenbar Raum für Raum ab.
„Da ist noch etwas“, sagte Tavin nach einem Moment.
„Dann sag es.“
„Hardline lässt fast alle Leitungen im Gebäude kappen. Strom, interne Netzwerke, Übertragungsleitungen. Screensaver meint, sie arbeiten sich durch die Technikräume.“
Talon musste nicht lange überlegen, was das bedeutete.
„Eine Leitung bleibt aktiv“, fügte Tavin hinzu.
„Die Sendung“, sagte Talon ruhig.
„Genau.“
Der Wind wurde stärker und ließ die Antennen auf dem Dach leise klirren. In der Ferne heulten Sirenen, doch sie klangen noch weit entfernt.
Howl sah wieder zum Turm hinauf und fragte: „Warum der ganze Aufwand?“
Talon antwortete diesmal sofort. „Weil er gesehen werden will.“
Howl runzelte die Stirn. „Also zwingt er sie, seine Botschaft zu verbreiten.“ Talon nickte leicht.
Sie trat ein Stück näher an die Dachkante und sah wieder zum Turm hinauf. Die meisten Fenster waren inzwischen dunkel, doch in einer der oberen Etagen brannte noch Licht. Dort musste sich der Raum befinden, in dem Hardline seine Übertragung vorbereitete.
„Tavin“, sagte sie schließlich ruhig, „halte Screensaver in der Leitung. Er soll sich nicht bewegen, sondern nur beobachten. Wenn er entdeckt wird, verlieren wir unsere einzige Quelle im Gebäude.“
„Verstanden“, antwortete Tavin sofort. Der Wind zog stärker über das Dach des Nebengebäudes, während Talon weiterhin den WNN-Turm beobachtete. Von hier unten wirkte das Gebäude noch höher, fast wie eine dunkle Wand aus Glas und Stahl, die über den umliegenden Häusern thronte. Nur wenige Fenster waren noch beleuchtet. Ihr Blick wanderte über die oberen Etagen des Turms.
„Ähm … hallo?“, sagte eine vorsichtige Männerstimme. „Ist das ... Talon?“
Talon legte sofort die Hand an ihr Ohr. „Wer spricht?“
„Screensaver.“
Talon blieb ruhig. „Tavin meinte, du bist noch im Gebäude.“ Er atmete kurz durch. „Kannst du uns sagen, wo Hardline ist?“, fragte Talon.
„Nicht genau“, antwortete Screensaver. „Aber ich habe gehört, wie einer von ihnen über Funk vom Studio gesprochen hat. Das große Sendestudio ist im oberen Bereich.“ Das passte zu Theresas Vermutung.
„Und Lena?“
„Die lebt“, sagte Screensaver sofort. „Einer von denen hat gesagt, sie brauchen sie noch für die Übertragung.“ Howl atmete leise auf.
Talon nickte leicht. „Gut zu wissen.“
Im Hintergrund waren erneut Schritte zu hören. Diesmal schneller.
„Okay“, flüsterte Screensaver. „Ich glaube, sie suchen jetzt nach mir.“
„Dann hör zu“, sagte Talon ruhig. „Bleib in den Wartungsgängen. Angriff nur, wenn du sicher bist, dass du wieder verschwinden kannst.“ Ein kurzes Schweigen folgte. Dann antwortete Screensaver mit einer Stimme, die plötzlich etwas entschlossener klang als zuvor.
„Verstanden.“
Auf dem Dach sah Howl wieder zum Turm hinauf. „Der Hausmeister führt da drin gerade Krieg“, sagte er. Sie lachte kurz auf.
Talon beobachtete weiterhin die oberen Etagen des Gebäudes.
„Ja“, sagte sie leise.
Talon konnte die Distanz abschätzen und wusste sofort, dass ihre eigenen Gleiter für diese Höhe nicht ausreichen würden. Der Wind zog durch die engen Straßenschluchten von Saint Veronika und ließ lose Kabel und Antennen klirren, während sie den Turm musterte und den schnellsten Weg nach oben berechnete. Howl folgte ihrem Blick und verstand ohne weitere Erklärung, worauf Talon hinauswollte. Ein kurzes Grinsen huschte über ihr Gesicht. „Du willst wirklich da rauf“, sagte sie ruhig und deutete mit dem Kinn zum Dach des WNN-Gebäudes. Talon antwortete nicht mit Worten, sondern nur mit einem knappen Nicken. Howl trat ein paar Schritte zurück, stellte sich fest auf das Dach und holte tief Luft. Ihre Fähigkeit war laut und alles andere als subtil. Als sie den Mund öffnete, brach ein gewaltiger Schallstoß aus ihr heraus. Die Luft vibrierte sichtbar, als sich die Druckwelle nach vorne entlud. Talon verstand und aktivierte im selben Moment die Energiegleiter ihres Anzugs. Der Schub aus Howls Schrei traf sie wie eine unsichtbare Faust und schleuderte sie nach oben. Für einen Augenblick wirkte es, als würde sie einfach in die Nacht hinauskatapultiert werden. Dann stabilisierten sich die Gleiter zwischen ihren Armen und ihrem Torso. Durch kleine Energieschübe wurde ihre Flugbahn korrigiert, während sie über die dunkle Fassade des WNN-Turms aufstieg. Fensterreihen glitten unter ihr vorbei, die meisten schwarz, einige noch schwach beleuchtet. Der Wind zerrte an ihrem Anzug, doch die Systeme hielten sie stabil, bis sie schließlich die Kante des Daches erreichte.
Mit einer fließenden Bewegung zog sie sich über den Rand und landete lautlos auf dem flachen Dach des Senders.
Für einen kurzen Moment blieb sie stehen und ließ den Blick über die weite Fläche gleiten. Von hier oben wirkte die Stadt noch größer, wie ein Meer aus Lichtern, das sich bis zum Horizont erstreckte.
Während sie sich bereits in Bewegung setzte, hörte sie über Funk noch einmal Howls Stimme: „Ich lenke sie ab.“
Howl blieb nicht auf dem Dach des Nebengebäudes zurück. Nachdem sie Talon hinaufgeschleudert hatte, holte er erneut tief Luft und ließ eine zweite Schallwelle los, die diesmal nach unten gerichtet war. Der Rückstoß schleuderte Sie selbst vom Dach. Anders als Talon glitt sie nicht elegant durch die Luft. Sie nutzte ihre Fähigkeit wie einen unkontrollierten Motor. Jeder Schrei erzeugte eine neue Druckwelle, die sie durch die Häuserschlucht trug. So sprang sie von einer Schallwelle zur nächsten, bis sie schließlich auf der Straße vor dem Haupteingang des WNN-Gebäudes landete.
Dort herrschte bereits Chaos. Die Polizei von Saint Veronika hatte das Gelände abgesperrt. Blaulichter spiegelten sich in den Glasfassaden der umliegenden Gebäude, während mehrere Fahrzeuge quer über die Straße standen. Beamte des SVPD hatten ihre Waffen gezogen und versuchten, sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Zwischen ihnen bewegte sich eine zweite, deutlich koordiniertere Einheit. Am Rand der Straße standen schwarze Transporter mit dem Emblem von Section Shield. Aus diesen waren schwer ausgerüstete Einsatzkräfte ausgestiegen, die sich in klaren Formationen bewegten. Ihre Rüstungen wirkten moderner als die Ausrüstung der Polizei, und sie kommunizierten über verschlüsselte Helme. An ihrer Spitze stand eine Frau mit kurzem dunklem Haar und einem langen taktischen Mantel, der sich im Wind bewegte.
In diesem Moment landete Howl mitten auf der Straße.
Mehrere Beamte des SVPD zuckten zusammen und richteten reflexartig ihre Waffen auf sie. Auch einige der Soldaten von Section Shield reagierten sofort und gingen in Deckung, während die Kommandantin sich langsam zu der Neuankömmling umdrehte. Howl richtete sich auf und strich sich den Kapuzenpullover glatt.
„Okay“, sagte sie laut genug, damit es mehrere Einsatzkräfte hören konnten. „Ich glaube, wir haben alle dasselbe Problem.“ Ein nervöser Polizist rief etwas, das im Lärm der Sirenen unterging. Howl hob beide Hände, als wolle sie die Situation beruhigen. Die Kommandantin kam auf sie zu. Auf ihrer Jacke stand „West“.
„Deckung!“, rief sie.
Im nächsten Moment entlud sich erneut Howls Stimme. Die Schallwelle raste über die Straße, ließ Absperrgitter kippen und schleuderte mehrere der bewaffneten Männer zurück. Fahrzeuge erzitterten unter dem Druck, während Glassplitter aus einem bereits beschädigten Schaufenster regneten. Vor dem Eingang des WNN-Gebäudes breitete sich Chaos aus.
Talon blieb einen Moment stehen und ließ den Blick über das Dach gleiten. Ihre Anzuganzeigen registrierten Bewegungen und Temperatursignaturen, doch im ersten Augenblick war nichts Auffälliges zu sehen. „Ähm … hallo?“, rief sie. Die Stimme kam von hinter einer der großen Lüftungsanlagen. Ein Mann trat vorsichtig hervor, beide Hände leicht erhoben, als wolle er sofort zeigen, dass er keine Gefahr darstellte. Er war korpulent, trug ein leicht schief sitzendes Hemd und hatte die Ärmel hochgekrempelt. Er wirkte eher wie jemand, der gerade aus einem Pausenraum kam, nicht wie ein Vigilant. Sein Gesicht war schweißnass, und seine Brille saß schief auf der Nase.
„Sie sind wirklich Talon“, sagte er und klang dabei gleichzeitig erleichtert und nervös. „Gut. Sehr gut.“
Talon erkannte ihn sofort wieder – dank Tavins Beschreibung.
„Screensaver“, sagte sie ruhig.
Der Mann nickte hastig. „Also … ja. Früher zumindest. Heute bin ich hauptsächlich Hausmeister.“ Er deutete mit dem Daumen hinter sich auf die Dachzugänge. „Ich habe versucht, ein paar von denen aufzuhalten. Wartungsgänge, Sicherungskästen, solche Sachen. Aber es sind zu viele.“
Er trat ein paar Schritte näher und senkte automatisch die Stimme, als befürchte er, dass ihn jemand hören könnte.
„Hardline ist irgendwo unter uns“, erklärte er hastig. „Im Hauptstudiobereich. Ich habe gehört, wie sie über die Übertragung gesprochen haben. Lena König ist bei ihm. Sie wollen sie ...“
In diesem Moment flog die Tür zum Dachzugang mit einem harten Knall auf. Hardline betrat das Dach, begleitet von zwei Männern, die deutlich massiver gebaut waren als die meisten seiner Leute. Die beiden wirkten bereits aus der Entfernung unruhig. Ihre Bewegungen waren ruckartig, ihre Atmung schwer, und selbst im schwachen Licht konnte Talon erkennen, dass ihre Augen unnatürlich weit aufgerissen waren.
Hardline selbst blieb ruhig. Sein Blick wanderte kurz über das Dach, bis er schließlich bei Talon und Screensaver liegen blieb.
„Ah“, sagte er ruhig. „Die berühmte Talon.“
Sein Blick glitt kurz zu Screensaver.
„Und der Hausmeister.“
Hardline musterte seine Handlanger einen Moment lang, dann sprach er beinahe beiläufig.
„Red Upper.“ Hardline machte einen kleinen Schritt rückwärts.
„Meine Herren“, sagte er ruhig, „viel Spaß.“
Dann drehte er sich um, verschwand wieder durch die Tür und war bereits außer Sichtweite, bevor einer der beiden Männer reagieren konnte.
Der erste Mann stieß einen wütenden Schrei aus und stürmte nach vorne. Der zweite folgte sofort; seine Bewegungen waren roher, aber genauso schnell.
Screensaver wich reflexartig zurück. „Oh, verdammt.“
Der erste Angreifer erreichte Talon mit einer für seine Größe erstaunlichen Geschwindigkeit. Seine Faust raste direkt auf ihren Kopf zu. Talon reagierte instinktiv. Sie duckte sich unter dem Schlag weg, nutzte die Bewegung aus und drehte sich seitlich an ihm vorbei. Dank ihrer gymnastischen Ausbildung fielen ihr solche Bewegungen leicht. Während der Mann noch versuchte, sich umzudrehen, schnellte ihre Hand nach unten. Eine der feinen Nadeln löste sich aus der Vorrichtung an ihrem Handgelenk und flog auf ihn zu. Sie traf ihn knapp unterhalb des Schlüsselbeins. Der Mann reagierte kaum darauf. Die Droge ließ ihn den Treffer nicht einmal registrieren.
Mit einem wütenden Brüllen packte er nach ihr, doch Talon sprang zurück, setzte einen schnellen Tritt gegen sein Knie und brachte ihn kurz aus dem Gleichgewicht. Noch bevor er fallen konnte, griff der zweite Mann ein.
Er stürmte direkt auf Screensaver zu. Der Hausmeister hob reflexartig die Hände. „Hey, Moment ...“
Der Angriff traf ihn trotzdem. Der Mann packte ihn am Kragen und schleuderte ihn gegen eine der Lüftungsanlagen. Metall schepperte laut über das Dach.
Talon reagierte sofort. Er rannte los, sprang über eine Kabelleitung hinweg und nutzte den Schwung, um sich mit einem Drehkick in den Rücken des Angreifers zu werfen. Der Treffer traf die Wirbelsäule des Mannes hart genug, sodass er Screensaver losließ. Doch auch er schien kaum Schmerz zu empfinden.
Der erste stürmte wieder auf Talon zu und schwenkte seine Fäuste wild und unkoordiniert. Talon wich Schritt für Schritt zurück, ließ die Schläge ins Leere laufen und nutzte jede kleine Öffnung. Ein schneller Schlag gegen die Rippen, ein Tritt gegen die Seite des Knies, eine weitere Nadel, die er mit einer fließenden Bewegung warf. Die Droge machte die Männer stark, aber auch dumm.
Als der erste Mann erneut nach ihr griff, drehte sie sich unter seinem Arm hindurch, sprang mit einer akrobatischen Bewegung an seiner Seite hoch und trat ihm mit beiden Füßen gegen den Rücken. Der Schwung schleuderte ihn gegen einen Antennenmast. Gleichzeitig hörte sie hinter sich einen dumpfen Schlag.
Screensaver hatte sich inzwischen mit einem Werkzeug bewaffnet und schlug damit mehr aus Verzweiflung als mit Technik auf den zweiten Angreifer ein. Talon nutzte den Moment, sprang dazwischen und setzte einen schnellen Schlag gegen den Halsansatz des Mannes.
Zum ersten Mal sackte der Angreifer kurz zusammen.
Talon zögerte nicht. Zwei schnelle Nadeln trafen den Mann hintereinander an Nervenpunkten im Schulterbereich. Der Mann taumelte zurück und brach schließlich schwer atmend zusammen.
Der erste Gegner versuchte noch einmal aufzustehen, doch die Wirkung der Treffer, der Erschöpfung und der Droge holte ihn ein. Schließlich fiel auch er gegen die Metallstruktur der Antenne und blieb liegen. Auf dem Dach wurde es plötzlich wieder still. Screensaver stützte sich keuchend auf seinen Werkzeugschlüssel. „Okay“, sagte er zwischen zwei Atemzügen. „Das war ... intensiver als meine alte Vigilantenzeit.“„Das Studio“, sagte sie nur.
Screensaver nickte sofort und deutete auf den Zugang. „Eine Etage runter und dann durch den Technikflur.“
Talon verschwand bereits im Treppenhaus. Der Weg zum Studio war dunkel. Nur einzelne Notlichter tauchten die Flure in ein schwaches, rotes Glimmen. Stimmen waren keine mehr zu hören. Offenbar hatte Hardline seine Leute bereits weitergezogen. Als Talon schließlich das Sendestudio erreichte, stand die Tür halb offen. Im Inneren saß Lena König auf einem Stuhl, die Hände gefesselt, vor ihr das Mikrofon des Studios. Die Kameras waren vorbereitet und die Lichter teilweise aufgebaut. Als Talon eintrat, sah Lena sofort auf.
Einen Moment lang sagte sie nichts, während Talon die Fesseln mit einer schnellen Bewegung löste. Lena rieb sich die Handgelenke und musterte die maskierte Gestalt vor sich.
„Danke“, sagte sie leise.
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